D-Wurf vom Denzinger Bach


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Cookie

Dass es bald so weit sein würde, haben wir schon am Montag Abend, den 12.01. bemerkt. Cookie wurde zunehmend unruhiger und probierte auch schon mal die Wurfkiste aus. Die vergangenen Tage wurde die Wurfkiste abwechselnd von Cookie und Ada Nachts zum Schlafen genutzt. Aber am 12.01. wurde klar, die Wurfkiste gehört Cookie. Damit Ada das nicht missversteht, machte sich Cookie beim Schlafen richtig lang, um zu zeigen, dass sie die ganze Kiste braucht. Ab Montag Nacht wurden die Welpen sogar von außen sichtbar in Richtung Ausgang geschoben. Die zwei Stunden, die ich am Dienstag Morgen noch in der Schule war, fand sie nicht toll und wartete am Fenster auf meine Rückkehr. Den Rest vom Dienstag verbrachte ich dann bei ihr und tröstete sie, wenn sie sich sichtlich unwohl fühlend die ganze Wurfkiste umbuddelte. Die Nacht verging langsam mit vielen Unterbrechungen, in der sie sich versicherte, dass ich da war. Erst am Mittwoch gegen 5 Uhr konnte man sehen, dass die Wehentätigkeit Fahrt aufnahm. Nach wenigen Austreibungswehen kam dann Welpe Nummer eins um 5:20 Uhr auf die Welt. Das meisterte sie absolut souverän und der Kleine robbte sich nach seinem ersten Quietscher zielstrebig auf Cookie zu. Er landete natürlich dort, wo er landen sollte: vor Cookies Schnauze, die ihn sehr ausgiebig trockenleckte und massierte. Als sie ihn endlich freigab, robbbte er wieder Richtung Milchquelle. Dort kam natürlich noch nichts, aber man kann ja schon mal andocken. Erstgeborene sind wohl häufiger so. Ich war sofort an Alf (Adas Bruder) erinnert. Nach einem kurzen Sichtcheck (eindeutig ein Junge) und dem obligatorischen Wiegen durfte er sich wieder seiner Mama zuwenden.

Den Wurfbericht gibt es nun hier: D-Wurf vom Denzinger Bach, Woche 1

Auf den folgenden beiden Fotos ist der Vater der Kleinen zu sehen: Kooper vom Vierwindehaus, genannt Chinook.

Der Wurf ist für mich. Eine Hündin wird bei uns bleiben.

Ada, Tochter Cookie und Oma Bella

Cookie ist eine recht große Hündin, anfangs etwas distanziert zu Fremden, aber gleich bereit sich durchkraulen zu lassen. Da sollte man dann auch nicht so schnell aufhören. Sie hat Jagdtrieb, läuft in übersichtlichem Gelände allerdings frei. Als sie jünger war, war sie an jedem Geräusch in den Büschen interessiert.

Davon lässt sie sich mittlerweile durch Zuruf abhalten. Vor einem Wildschwein stand sie auch schon. Das hat sie weder verbellt noch angegriffen, sie ist also nicht selbstmörderisch veranlagt. Wildspuren sind zwar interessant, werden aber nicht verfolgt. Alles mit Federn wird mehr oder weniger ignoriert Igel im Garten werden zwar wahrgenommen, aber in Ruhe gelassen. Mit den Hühnern, die vor kurzem eingezogen sind, hat sie sich gut arrangiert. Sowohl Hunde als auch Hühner laufen miteinander im Garten. Den kleinen Eichelhäher hat sie allerdings schon früh zu akzeptieren gelernt.

Im Gegensatz zu ihrer Mutter Ada hat sie mehr Temperament und ist kooperationsbereiter als diese. Mit Cookie habe ich erfolgreich die Begleithundeprüfung abgelegt.

Ada ist mein Engelchen, aber sie ist dickköpfig wie ein Maulesel. Beide sind sehr verschmust und können mich überall begleiten. Ada ist nun altersbedingt nicht mehr sonderlich bereit mit ihrer Tochter zu rennen und zu toben. Cookie vermisst das und wird sich über eine spielbereite Tochter sicher freuen.